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Sa. 31.03.07 - Binnenhafen Harburg

Günter steuert Betty mit dem neuen Dinghy auf der Elbe

Bei sonnigem Märzwetter fahren wir zum Test mit dem neuen Dinghy im Schlepptau unter Maschine gegen den Strom bis zur Kattwykbrücke. Dann nach Öffenen auf Anfrage über Funk weiter durch die Schleuse zum Yachthafen Harburg.

Ostern 2007

after a long days work in Harburg

Günter und ich vor Betty nach einem langen Arbeitstag beim Yachthafen Harburg

Nach einer langjährigen Tradition sind die Wochen um Ostern für den jahrlichen Frühjahrsputz reserviert. Im Gegensatz zu früheren Jahren wurde Betty dieses Mal auf den festen Boden beim Yachthafen Harburg gekrahnt. In den darauf folgenden Wochen wurden Lecks im Unterwasser-schiff und um die Kajüte neu kalfatert, der Rumpf wurde frisch gestrichen, das Ruder wieder leichtgängig gemacht und andere kleinere Reparaturen durchgeführt.

So. 22.04.07 - Finkenwerder Kutterhafen

Nach dem Schleusen fahren wir bei sommerlichem Aprilwetter unter Maschine elbabwärts. Dann nach Öffenen der Kattwykbrücke um 16 Uhr geht es gegen den Strom zurück zum Gaffel Consortium in Finkenwerder.

Fr. 27.04.07 - Glückstadt Außenhafen

Startermotor bereitet Schwierigkeiten beim Anlassen. Sonst keine besonderen Vorkommnisse.

Sa. 28.04.07 - Brunsbüttler Schleusenhafen

Startermotor läuft erst beim 2.Versuch. Langsam gegen die Tide elbabwärts, das Segelsetzen vor Cuxhaven läuft so wie beim allerersten Mal. Beim Anlegen in Brünsbüttel verletzt sich der Skipper am rechten Bein.

So. 29.04.07 - Laboe

Spiegelung im Hafen von Laboe

Sehr kalte, windige aber schöne Kanalfahrt. Bei der erlaubten Einfahrt in die Schleuse Holtenau (weißes Sportschiffer-Blinklicht) fängt das Tor plötzlich zu schließen an + wir müssen ausweichen! Der Wunde am Bein geht es deutlich besser.

Mo. 30.04.07 - Heiligenhafen

Die Tankstelle in Laboe versorgt nur noch Fischereifahrzeuge - extrem unfreundlich! Herrliches Segelwetter, wir fahren gleich los. Günter muß die Segeln setzen. Später sehr nasses Segeln bei kaltem Ostwind. Viele Decksnähte sind wieder undicht. Abends wird die nasse Polsterung an Deck getrocknet.

Di. 01.05.07 - Neustadt an der Ostsee

Betty am Steg in Neustadt

Auch in Heiligenhafen ist die Tankstelle zu (Feiertags erst ab 1400 Uhr geöffnet!) Diskussion mit Günter über Skipperkommandos.

Mi. 02.05.07 - Museumshafen zu Lübeck

am Steg neben dem 'Walter' im Museumshafen zu Lübeck

Nach sommerlicher Flaute leichter E-Wind für einen fantastisches Anlieger nach Travemünde und vor dem Wind die Untertrave hinauf. Günter muß vor der Drehbrücke von Bord gehen.

Mi. 16.05.07 - Neustadt an der Ostsee

Ruhige Travefahrt unter Vorsegeln. Auf halber Strecke zwischen Travemünde und Neustadt fängt es an zu regnen und hört nicht mehr auf....

Do. 17.05.07 - Museumshafen zu Lübeck

Kalter, windiger aber sonniger Tag mit Segelversuchen zwischen Neustadt und Travemünde.

Sa. 26.05.07 - Neustadt an der Ostsee

Einige Schläge zur übung über die westl. Lübecker Bucht. Schauer aber keines der angekündigten Gewitter. Das neue Crewmitglied Jan bewährt sich schnell.

So. 27.05.07 - Neustadt an der Ostsee

Betty auf der Max Oertz Regatta 2007

Betty in der Lübecker Bucht bei Neustadt ohne Chance auf der Max Oertz Regatta

2.Tag Max Oertz Regatta bei herrlichem Segelwetter. Zuerst unter Vollzeug bei 3-4 Bf hart am Wind kreuzend, aber langsam wegen der steilen Ostsee-Welle. Ziel total vergeigt: last ship home.

Mo. 28.05.07 - Warnemünde

Geweckt durch krakelende Jugendliche fällt die Entscheidung sofort abzulegen und mich leise in den dunstigen Morgen davon zu machen. Vor Pelzerhaken liegt ein Fischer vollgelaufen am Strand. Später kaum nennenswerter Wind aus N-NE, aber viel Nebel und hohe Anspannung: ein Segler gleitet gespenstisch nah im Nebel vorbei. Vor der Küste klart es auf und später sitzen wir in der späten Nachmittagssonne auf der Yacht von Buchs im 'Alten Strom' vor Warnemünde.

Sa. 02.06.07 - Rostocker Stadthafen

Betty während der G8-Woche im Rostocker Stadthafen

Kurze Fahrt die Warnow hoch zum leeren Rostocker Museumshafen und der Anti-G8 Demo.

Sa. 09.06.07 - Orth auf Fehmarn

Bei leichtem, später kräftigem Wind Solo-Trainingsfahrt für die große Reise: im letzten 1/4 wegen Hafenerwartung beinahe vor Burg auf Sand gelaufen. Die Folge: Patenthalse und Problem mit dem Topsegel bei zu viel Wind. Orth ist wieder sehr nett.

So. 10.06.07 - Museumshafen zu Lübeck

Bei leichtem E-Wind Fortsetzung der Solo-Trainingsfahrt: heute keine Probleme! Bei diesem Sommerwetter kann man die Ostsee glatt mit dem Mittelmeer verwechseln: Schönwettersegeln pur.

SOMMER Reise

ZOOM Grömitz Gedser Hesnæs Stubbekøbing Rødvig Dragør København Dragør Trelleborg Ystad Skillinge Allinge - Bornholm Grønsund Sassnitz Lauterbach Stralsund Warnemünde Timmendorf / Insel Poel Lübeck

Sa. 23.06.07 - Grömitz

Am ersten Tag dieses Sommertörns begleitet Carsten Knoop mich mit Kamera bis Travemünde. Dann bis zum aus W heraufziehenden Gewitter gesegelt und auch sehr naß geworden. Sonst O.hne b.esondere V.orkommnisse.

So. 24.06.07 - Gedser

Trotz anderslautender Vorhersage, sonniger und perfekter Tag für die Überfahrt nach Danmark so dass wir gut in Gedser angekommen sind.

Mo. 25.06.07 - Hesnæs

Bei super Halbwind-Kurs unter vollen Segeln die Küste von Falster hochgerannt und dabei 2 moderne Plastikyachten vergeigt: das gab verduzte Gesichter. Später kommt ein Delegation vom Falsterhuset und ich verbringe den Abend dort.

Di. 26.06.07 - Stubbekøbing

  Betty in Stubbekøbing, Sommertörn 2007

Beim "Leinen los"-Manöver vergeß ich die Achterleine loß zu werfen, welche Blamage! Überhaupt war der Aufbruch zu hektisch, ohne richtiges Frühstück und aufgeräumtes Deck. Das hat Auswirkungen auf den ganzen kurzen Segeltag und alles nur aus Furcht vor vor dem Unwetter, das nicht kommt! Nie die Baumschere bei Wind und Welle benutzen!!! Sondern später im Hafen. Im Laufe des Tages fällt das Barometer auf 985 hPa, beunruhigend!

Am Abend Skipper Andreas Linnemann und Lars Wind von der "Mildred" aus Kiel getroffen.

Sa. 30.06.07 - Dragør

Betty in Dragør, Sommertörn 2007

Ruhiger, ereignisloser Tag, abgesehen von Schwierigkeiten mit dem Autopiloten bei etwas mehr Ruderdruck. In Dragør im alten Fischereihafen unter dem historischen Lotsenturm fest gemacht - neben einem alten 'Collin Archer'.

Fr. 29.06.07 - Rødvig

Betty in Rødvig, Sommertörn 2007

Zusammen mit "Mildred" durch den Grønsund, um Farø und im Slalom durch die Stege Bugt bis in die Fakse Bugt. Schönes, aber schwieriges Navigieren bei halbem bis achterlichem Wind, nachdem Betty früh die Führung übernommen hatte. Das Bergen des Groß mit kurzer Stütze bei ca. 1m Welle war sehr erfolgreich.

So. 01.07.07 - København

Betty am Kai vom Nyhavn, København 2007

Frühmorgentliche Motorfahrt nach København hinein: die Meerjungfrau ist fast zu klein! Nach kurzer Wartezeit öffnet der Hafenmeister Jimmy die Brücke für Betty für den fantastischen Liegeplatz im Museumshafen gleich hinter der Brücke.

Do. 05.07.07 - Trelleborg

Sehr nasser und windiger Tag mit vielen Problemen: der Autopilot kann den Kurs bei achterlichem Wind nicht mehr halten, deshalb Schwierigkeiten beim Bergen des Großsegels; vor der Falsterbokanal-Brücke mißlingen mehrer Anlegemanöver. Beim Bergen des Groß reißt die Pinnenhalterung ab. Nach der Kanaldurchfahrt und besonders vor Trelleborg frischt der Wind weiter auf und ich muß den Fährenhafen von Trelleborg anlaufen und dort bei der Fischerei festmachen.

Fr. 06.07.07 - Ystad

So viel Regen, dass sogar die schwedischen Zeitungen voll davon sind. Diese Nacht im Hotel übernachtet. Direkt am Hafen von Ystad gibt es den besten Schiffsausrüster der Welt, der mir am nächsten Morgen beim Reparieren des Autopiloten helfen kann.

Sa. 07.07.07 - Skillinge

Lila Himmel hinter Betty im Hafen von Skillinge

Beim Segeln aus dem Hafen von Ystad wegen starkem Schwell (ca. 1,5-2 m) einige Male grünes Wasser auf dem Deck stehen geblieben. Vorsicht, denn es fließt sehr langsam ab und belastet die Lage stark! Dann nach Kursänderung schnelle aber ruhige "Vor dem Wind"-fahrt. Heute einmal trocken im Hafen angekommen. Hier wird die Fischerei- und Holzboottradition noch wirklich begeistert gepflegt.

Mo. 09.07.07 - Allinge

Betty unterwegs nach Bornholm

Immer noch starker, kabbeliger Schwell (ca. 1,5 - 2,5 m) aus West. Ziehmlich unruhige Fahrt vor dem Wind zwischen Skillinge und Bornholm - heute allerdings ohne viel Wasser an Deck. Nach dem Umrunden der nördlichen Spitze der Insel erwartungsgemäß bald in ruhigerem Wasser. In Allinge sind Jazztage und deshalb ist die Einfahrt in den Hafen und das Anlegemanöver beschallt von einer englischen Dixielandband, live vom Kai. Der Ehrgeiz des Hafenmeister besteht darin, den kleinen Hafen möglichst so voll zu bekommen, dass man trockenen Fußes 'rüber zur Mole kommen kann. Dann muß ich mit dem Bus nach Røenne um das defekte GPS zu ersetzen, zum Glück erfolgreich! Später herrlicher Küstenspaziergang vom Hafen vor Allinge zurück zum Schiff.

Di. 10.07.07 - Sassnitz

Heute traf die Wettervorhersage was Wind und vor allem die Welle betrifft zum Glück nicht zu. Am Tag der langen Überfahrt von Bornholm nach Rügen (55nm) lief Betty den 210° Kurs wie auf Schienen - meistens mit dem Autopiloten, dem neuen GPS und justiertem Kompass. Zuerst mit Topsegel, später manchmal unter Maschiene zur Unterstützung des Durchschnitts von 5 kn. Ungefähr 1 nm vor der Einfahrt von Sassnitz drängt mich die ausfahrende Trelleborgfähre regelrecht vom Ausweichkurs ab. Das hat mit Vorfahrtsrecht (hatte eigentlich ich) nichts mehr zu tun! Der Hafenmeister will kassieren, obwohl ich noch nicht einmal richtig festgemacht hatte...

Mi. 11.07.07 - Lauterbach

Ein Pechtag: die Tankstelle in Sassnitz ist nicht besetzt, das gute Wetter bei der verspäteten Abfahrt verschlechtert sich schnell durch immer mehr Wind und Welle. Als der Klüver ohne stehendes Groß in einer heftigen Schauerbö nicht mehr zu bergen ist, reißen beide Schoten kurz nacheinander, das Segel läßt sich nicht einrollen und reißt. Ich muß das Segel traditionel bergen. Die nächsten Stunden muß die Maschine unter hohen Touren gegen die Welle gegenankämpfen. Deshalb sind die Ziele Stralsund oder Greifswald nicht zu schaffen. Abends auf der Segelyacht "Baccara" eingeladen.

Do. 12.07.07 - Stralsund

Abends am Kai in Stralsund

Heute ist es eine kurze, leichte Fahrt durch einen immer mehr aufhellenden Morgen und Vormittag. Bei der Brücke vor Stralsund hört niemand auf meinen Anruf mit der Funke. Während ich auf die Öffnung der Brücke um 1715 warte baue ich die Rollklüvereinrichtung ab, wasche ab und packe den Klüver ein.

Fr. 13.07.07 - Warnemünde

Trotz günstiger Vorhersagen für Wind und Welle wird die berüchtigte "Ostseewelle" vor Darßer Ort doch ziehmlich ungemütlich. Die Maschine stampft stundenlang mit 1800 U/min. gegenan. Die Vorsegel (Sturmklüver und Fock) stehen schlecht und ziehen den Bug nicht über die Wellen. Ein paar Regenschauer bringen keine Böen. Erst spät am Nachmittag nimmt die Welle mit Abflauen des Windes langsam ab. Bei der Ankunft in Warnemünde ist dort Warnemünder Woche und ich finde nur an der Regattafähre "Seeschwalbe" im Seglerhafen einen Liegeplatz.

Sa. 14.07.07 - Timmendorf / Poel

Nach dem Kauf eines gebrauchten Klüvers, neuen Problemen mit dem Autopiloten und Tanken kommt es zu einem späten Start. Wegen des relativ starken SW-Wind ist die Besegelung nur mit Vorsegeln die richtige Wahl und eine Gelegenheit den neuen Klüver zu testen: das Vorliek ist ein wenig zu lang und der Hals sitzt etwas zu tief, aber vor dem Wind zieht er ganz ordentlich. Abends im Hafen verpatze ich das erste Anlegemanöver gründlich und mache dann neben der sehr hilfreichen Crew eines Motorkreuzers aus Neustadt fest.

So. 15.07.07 - Museumshafen zu Lübeck

Betty länsseits vom Binnenschiff Walter in Lübeck

Am letzten Tag der Sommerreise waren es nur noch 50 einfache Seemeilen bis zu meiner Brückenöffnung um 1900 Uhr in Lübeck. So erst mittags gestartet und unter voller Garderobe (mit dem neuen, roten Klüver) vor dem Ostwind in die Lübecker Bucht gerauscht. Alles geht so schnell, dass vor Travemünde noch zwei Yachten versegelt werden. Das Bergen vom Groß in die Schere macht selbst bei kaum Welle Schwierigkeiten. Betty ist heil und gesund wieder in Lübeck.

Ende SOMMER Reise

Sa. 04.08.07 - Großenbrode

mit rotem Jib vor Großenbrode

Bei leichtem S-SW Wind (1-2) ist dies der ideale Tag um die neue Genua zu testen: sie paßt sehr gut (fast wie für Betty geschnitten) und zieht enorm. Dies auch deshalb, weil der geflickte Rollklüver nicht vom Segelmacher geliefert war. Leider zeigt die Logge jetzt gar nicht mehr an.

So. 05.08.07 - Museumshafen zu Lübeck

Viel motort, weil der Wind gegenan oder schwächelnd. Kurz vor der Durchfahrt durch die Drehbrücke in Lübeck fährt ein PKW noch durch die fast geschlossene Schranke, das es kracht.

Sa. 18.08.07 - Neustadt / Ostsee

Langsame morgentliche Travefahrt unter Segeln und Sonne, dann in Richtung Neustadt gekreutzt, schwach windig und weiter abflauend.

So. 19.08.07 - Museumshafen zu Lübeck

In der Marina von Neustadt getankt, Wasser gefaßt und das Groß gehisst und losgesegelt. Ein paar Schläge bei schwachem bis mäßigem Wind gekreutzt - alle mit dem Autopiloten - und dann auch bei etwas mehr Wind, alle mit Erfolg. Nur bei zu wenig Wind gehts schief, wie auch per Hand.

Sa. 25.08.07 - Ankerbucht Stülper Huk

Abendliche Travefahrt unter Maschine und Positionslichtern.

So. 26.08.07 - Museumshafen zu Lübeck

Um 13.30 Uhr unter gerefftem Groß (1.Reff) bei W Stärke 4 von der Ankerbucht Stülper Huk in die Travemünder Bucht motort. Dann unter Klüver 1 und Fock bei zunehmendem W-Wind in Richtung Neustadt gesegelt. Als der Druck zu groß wird - der Wind ist jetzt 5-6 Windstärken, muß ich abfallen und den Klüver im Windschatten des Groß bergen. Danach muß die Maschine (das "eiserne Segel") helfen, um zurück nach Travemünde zu kommen, was zu einer halbstündige Achterbahnfahrt auf und ab gegen die kurze, steile Ostseewelle wird. Über das tief in jede 3.- 4.Welle tauchende Vorschiff stürtzt auch immer wieder viel grünes Wasser und findet genug undichte Stellen um auch unter Deck vieles unter Wasser zu setzen. Genug Zeit, um darüber nachzudenken, was falsch lief: ich hätte noch auf der Trave besser das 2.Reff ins Groß nehmen und den Klüver 2 setzen sollen. Auch nach dem Bergen des großen Klüver hätte der Klüver 2 geholfen, den Bug über die Wellen zu heben, doch das Setzen schien mir zu umständlich...
Später in Travemünde mache ich an der 'Krik Vig' fest und erhole mich durch 'rumhängen mit der Crew. Bei der sonnigen Rückfahrt auf der Trave um 16 Uhr begleitet mich ein alter Segelmacher aus Lübeck mit spannenden Gesprächen über Kriegs- und Nachkriegszeit. Unterwegs stottert der Motor zwei, drei Mal, bis er wenige Meter vor der alten Drehbrücke einfach stehen bleibt und nicht mehr starten will. Zum Glück kommt von achtern die 'Ellen' und nimmt uns in Schlepp durch die Brücke um uns sanft an Bettys Liegeplatz abzusetzen. Heute bekomme ich die Maschine nicht mehr zum Laufen.

Sa. 13.10.07 - Orth auf Fehmarn

Ein kühler Tag mit viel Sonne und wenig Wind. Die teuer reparierte Maschine läuft rund, nur im Leerlauf auf zu wenig Touren - die Leerlaufeinstellung muß neu reguliert werden. Die Rollleine vom Klüver hat sich beim Abwickeln zum ersten Mal wieder vertörnt.

So. 14.10.07 - Museumshafen Kiel

Ein wunderschöner Segeltag, der für Mitte Oktober und auf dem Wasser außerordentlich mild ist. Alles läuft sehr gut, vom Aufstehen bis zum Besteigen des Zuges in Kiel. Das Schiff bleibt eine Woche im Museumshafen Kiel.

Fr. 19.10.07 - NOK - Flemhuder See

Bis auf den leeren Tank im NOK ein guter Tag: die Fußgängerbrücke vom Hörn in Kiel öffnet gleich auf Anfrage, die Schleuse Holtenau läßt gerade Sportboote ein, als ich dort ankomme und ich erreiche den Ankerplatz im Flemhuder See kurz vor Dunkelheit. Dummerweise hatte ich den Diesel vor dem Abfahren in Kiel nicht kontrolliert und die Maschine verbraucht nach der Reparatur der Treibstoffpumpe wohl mehr, so das im Kanal plötzlich kein Sprit mehr im Tank war. Zum Glück kam gerade kein großer Pott auf und gleich am Ufer lag eine Schute, an der ich noch mit dem letzten Schwung festmachen konnte. Den Tank mit dem Reservekanister ausreichend füllen, entlüften und erfogreich starten dauerte nur ein paar Minuten und weiter gings. Glück gehabt!

Sa. 20.10.07 - Schleusenhafen Brunsbüttel

Kühle, ereignislose Kanalfahrt. In Brunsbüttel wartet Gunnar Schwär auf mich und nimmt die Leinen an.

So. 21.10.07 - Finkenwerder Kutterhafen

 
Standort
Datum

Uhrzeit

 
So. 21.10.07

17.00

 
geographischer Ort
Längen-/Breitengrad
 
zurückgelegte Seemeilen:
fest
Vortag:
8404,3 gesamt: 8404,3 nm (sitzt fest)
   
 

 

Tagesereignisse
 
  Ein sehr schöner Tag für die Fahrt die Elbe aufwärts. Bei mittlerem Wind aus E-NE ist das Segeln ohne Maschine nur auf den nordwestlichen Abschnitten möglich, sonst muß das "eiserne Segel" mitschieben. Ab Wedel sowieso, da dort die Tide kippt. Nachmittags beim Gaffel-Consortium in Finkenwerder machen wir dann an der 'Veränderung' fest.
   
  Skipper:Jan Holthusen Crew: Gunnar Schwär

 

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