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Standort
Datum

Uhrzeit

 
Fr. 27.06.08

18.30

 
geographischer Ort
Längen-/Breitengrad
 
zurückgelegte Seemeilen:
25,5
Vortag:
8600,7 gesamt: 8626,2 nm
   
 

 

Tagesereignisse
 
  Nach dem Setzen des Groß hinter der Brücke in Kappeln hätten wir durch ein fehlerhaftes Steuermanöver beinahe einen am Kai liegenden Fischkutter mit dem Klüverbaum gerammt. Draußen auf der Ostsee herrscht zunächst Flaute und wir treiben mehr als das wir segeln, später nimmt der Wind rechtsdrehend stetig zu und wir müssen den Klüver1 bergen. In der Bucht vor Sønderborg nimmt Betty die höher werdende Welle viel besser als vor der Verlagerung des Ballasts im Frühjahr: jetzt ist sie zur am Wind segelnden Yacht geworden! Trotzdem segelt es sich sehr naß bei all dem Spritzwasser, das über das Deck kommt. Nachdem Festmachen im Hafen von Sønderborg geht Günter von Bord und nimmt den ersten Zug nach Hamburg.
In der Nähe vom kleinen Sonderborger Bahnhof liegt auf einer kleinen Anhöhe ein Park, wo ich unter Büschen versteckt auf einen Grabstein stoße, der an einen im Deutsch-Dänischen Krieg im Jahr 1864 gefallenen deutschen Offizier erinnert. Kurz danach stoße ich auf eine Art Kriegerdenkmal und begreife: hier fand im April 1864 der berühmt berüchtigte Sturm auf die Düppeler Schanzen statt, der der Anfang vom Ende für die dänische Krone im Herzogtum Schleswig bedeutete. In jenem Jahr fielen vor allem Hunderte von jungen namenlosen Soldaten beider Länder für ein Imageprojekt der Preußen unter dem Kanzler Bismarck
   
  Skipper:Jan Holthusen Crew: Günter Landmann

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